Flugplatz Stralsund

Flugplatz StralsundDer Flugplatz Stralsund wurde im Jahre 1958 eröffnet. Er hat eine Fläche von rund 80 ha und war zu DDR-Zeiten vorrangig für den Segelflug im Winden- und Flugzeug-Schlepp vorgesehen. 1966 wurde die feste Flugzeughalle durch die Stralsunder Segelflieger mit Unterstützung des Stralsunder Fischereischiffbau- betriebes „Volkswerft“ gebaut.  Sechs Jahre später wurde ebenfalls mit Unterstützung der Werft das heutige Vereinsheim errichtet.

Mit Beginn der Wende gründete sich der heutige Flugsportklub „Volkswerft“ Stralsund e.V. Er übernahm alle Rechte und Pflichten der vorherigen „Gesellschaft für Sport und Technik“ (GST) an dem Fluggelände.

Die Immobilie einschließlich der Gebäude ging mit dem 03. Oktober 1990 an die Kommune und auf der Basis eines Pachtvertrages ist der Klub der ehrenamtliche Betreiber des Sonderlandeplatzes Stralsund (EDBV).

Heute  werden am Flugplatz Stralsund die Luftsportarten Modellflug, Segelflug und Ultraleicht-Motorflug betrieben. Es existiert eine Grasbahn von 40m x 900m.   Der Flugplatz ist zugelassen für Flugzeuge bis 5700 kg, Hubschrauber, Motorsegler, Segelflugzeuge, Ultraleichtflugzeuge, Ballone, Luftschiffe und Modellflugzeuge.

Der Flugsportklub hat gegenwärtig rund sechzig aktive Flugsportler, davon rund dreißig Segel- und Ultraleichtflieger.

Während der Flugsaison wird der Flugplatz gern von Wochenend- und Urlaubsfliegern angenommen, da die Möglichkeit der Übernachtung im Vereinsheim und der kulinarischen Versorgung mit Hausmannskost im „Fliegercasino“, einer öffentlichen Gaststätte, direkt auf dem Flugplatz besteht. Der Flugplatz bietet sich als „Basislager“ für fliegerische oder bodengebundene Erkundungen der Ostseeküste Mecklenburg-Vorpommerns mit den Inseln Rügen, Hiddensee und Usedom  sowie der Welterbestadt Stralsund an.